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Dornröschen


Neben "Schwanensee" und "Der Nussknacker" zählt das Ballett "Dornröschen" zu den meist aufgeführten Balletten weltweit. Kein Wunder, denn Dornröschen von Peter I. Tschaikowsky ist fröhlich, festlich, sehr emotional und strahlt pure Lebensfreude aus. Tschaikowsky selbst hielt das Ballett für sein bestes Werk. Die Musik für das Ballett schrieb Tschaikowsky zwischen Dezember 1888 und August 1889 in enger Zusammenarbeit mit dem renommieren Ballettmeister Marius Pepita. Zum ersten Mal wurde das Ballett Dornröschen im Mariinsky Theater in  St. Petersburg im Januar 1890 aufgeführt. Erst neun Jahre später wurde das Ballett im Bolschoi Theater in Moskau inszeniert.

Die Handlung des Ballett Dornröschen basiert auf dem Märchen des französischen Schriftstellers Charles Perrault (Originaltitel: La belle au bois dormant (1696)). König Florestan XIV. und die Königin feiern die lang ersehnte Geburt ihrer Tochter Aurora. Doch die mächtige böse Hexe Carabosse, die nicht zu den Feierlichkeiten eingeladen wurde, belegt die Prinzessin mit einem schrecklichen Fluch: Bis zu ihrem 16. Lebensjahr wird sich Aurora an einer Stichnadel stechen und sterben. Zum Glück kann die gute Fliederfee den Fluch abschwächen: die Prinzessin wird in einen tiefen Schlaf fallen und nach 100 Jahren von einem Prinzen wieder zum Leben erweckt werden. Als sich Prinzessin Aurora an ihrem 16. Geburtstag an einer Spindel sticht und Tod umfällt, fällt mit ihr auch das ganze Königreich in einen tiefen Schlaf. Hundert Jahre später schafft es Prinz Desiré, die Prinzessin zu küssen und den Fluch aufzuheben. Das Ballett endet mit der Hochzeit von Prinzessin Aurora und Prinzen Desiré. Auch diverse Märchenfiguren sind zum großen Ball eingeladen, darunter Aschenputtel und ihr Prinz, das Rotkäppchen und der Wolf, der gestiefelte Kater und andere.

Tschaikowsky’s Ballett Dornröschen verzaubert mit einer meisterhaften Leichtigkeit, Frische und Zärtlichkeit. Die Musik feiert den Triumph des Lebens und weckt Frühlingsgefühle.